Beschreibung

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Jg. 2017

Das Bike wurde von einem Scott Mitarbeiter (65kg) unspektakulär gefahren und von Scott gewartet. Deshalb Top Zustand
Testbericht:
Trotz 2,8 Zoll breiten Maxxis-Reifen bringt das Scott lediglich 100 Gramm mehr als das leichteste Bike im Test auf die Waage. Eine respektable Leistung, selbst im Highend-Bereich, wo Geld eine untergeordnete Rolle spielt. Doch wie ist das möglich? Herzstück des Sparks ist der inklusive Dämpfer nur 2166 Gramm leichte Rahmen, der obendrein auch die höchste Steifigkeit erzielt. Und die Laufräder? Trotz Alu-Felgen mit 35er-Maulweite liegen die Laufräder moderate 150 Gramm über dem Testdurchschnitt. In Sachen Trägheit laufen sie sogar, mit Ausnahme des leichten Specialized-29er-Satzes, allen übrigen 29er-Laufradsätzen den Rang ab. Die Warmmachrunde auf dem neu angelegten Pumptrack in Rabenberg bestätigt, wie gut das Spark am Gas hängt. Also abbiegen in den Stone-Garden-Trail gegenüber im Wald. Mit nur 0,9 bar vorne und 1,1 bar hinten bieten die Reifen eine extra Portion Komfort und verlängern so das Fahrwerk mit eher knappem Federweg. Im künstlich angelegten Steinfeld heißt es, Linie anvisieren und draufhalten. Das Spark verliert nur wenig Speed und fluppert durch den niedrigen Reifendruck schnell, wenn auch etwas undefinierter durch die Rumpelpassage. Auch in den Schotteranliegern und beim Bremsen überrascht das Scott mit sehr viel Grip und Sicherheit. Für kurze Sprint-Einlagen oder längere Anstiege hat man per Twinloc-Hebel am Lenker immer die richtige Antwort parat. Zusammen mit dem durchweg gelungenen Handling streicht Scott den Sieg nach Punkten ein.